Bestandsrente aus überführter DDR-Rente

Bei der Ver­gleichs­be­rech­nung nach § 307b Abs 1 S 2 iVm Abs 3 SGB VI sind auch die sog Über­ent­gel­te der Zeit ab Dezem­ber 1978 zu berück­sich­ti­gen. Die Spe­zi­al­re­ge­lung des § 307b Abs 3 Nr 3 SGB VI sagt hier­zu nichts aus. Damit aber gel­ten inso­weit für den 20‑Jahreszeitraum kei­ne ande­ren Regeln als für die Berech­nung der Ren­te nach § 307b Abs 1 S 1 SGB VI auf der Grund­la­ge der gesam­ten Ver­si­che­rungs­bio­gra­phie des Berech­tig­ten, hier­bei zäh­len die Über­ent­gel­te nach § 256a Abs 3 SGB VI mit.

Die grund­sätz­li­che Über­nah­me der Berech­nungs­wei­se der Ren­te nach § 307b Abs 1 S 1 SGB VI für die Ver­gleichs­ren­te nach S 2 der Vor­schrift ent­nimmt der Senat den Mate­ria­li­en zum 2. AAÜG-Ände­rungs­ge­setz. Die­se wei­sen aus, dass der Gesetz­ge­ber inso­weit nicht nur das Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts vom 28. April 1999 1 umset­zen woll­te, son­dern auch das Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts vom 3. August 1999 2. Die­ses aber 3 ging davon aus, dass der 20‑Jahreszeitraum nur einen Aus­schnitt der ansons­ten iden­tisch blei­ben­den Ver­si­che­rungs­bio­gra­phie dar­stellt.

Mate­ri­el­le Anspruchs­norm für das Begeh­ren auf höhe­re Regel­al­ters­ren­te ist § 307b Abs 1 S 2 und 3 iVm Abs 3 SGB VI 4.

Im vor­lie­gend vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat­te der Klä­ger am 31.12.1991 Anspruch auf eine nach dem AAÜG in die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung über­führ­te Bestands­ren­te des Bei­tritts­ge­biets, näm­lich auf eine Inva­li­den­ren­te aus dem Son­der­ver­sor­gungs­sys­tem der Natio­na­len Volks­ar­mee (NVA) (§ 2 Abs 1 und 2, § 4 Abs 2 Nr 1, Abs 3 Nr 1 iVm § 1 Abs 3 und Anl 2 Nr 1 AAÜG). Damit gehör­te er zu dem Per­so­nen­kreis der ehe­mals zusatz- oder son­der­ver­sorg­ten „Bestands­rent­ner”, für die sich die Berech­nung von Ren­ten nach dem SGB VI – auch einer erst nach dem 31.12.1991 begin­nen­den Alters­ren­te, wie sie hier im Streit steht – nach den Rege­lun­gen in § 307b SGB VI rich­tet 5.

Ver­wal­tungs­ver­fah­rens­recht­li­che Beson­der­hei­ten – ins­be­son­de­re die aus § 44 Abs 4 SGB X fol­gen­den Beschrän­kun­gen – sind hier nicht zu beach­ten. Dabei kann offen­blei­ben, ob sich dies für den vor­lie­gend zu beur­tei­len­den Sach­ver­halt aus der Son­der­re­ge­lung in § 307b Abs 2 S 4 SGB VI ergibt 6. Für eine Anwen­dung des § 44 SGB X ist jeden­falls dann kein Raum, wenn sich nicht fest­stel­len lässt, dass die in einem vor­an­ge­gan­ge­nen Ren­ten­be­scheid ent­hal­te­ne Ableh­nung der Zah­lung einer höhe­ren Ren­te gegen­über dem Ver­si­cher­ten bin­dend wur­de 7. Eine ver­blei­ben­de Unge­wiss­heit dar­über, ob der vor­an­ge­gan­ge­ne Ren­ten­be­scheid bestands­kräf­tig war, hat nach den all­ge­mei­nen Regeln der objek­ti­ven Beweis­last zur Fol­ge, dass § 44 Abs 4 SGB X hier nicht anwend­bar ist 8.

§ 307b Abs 1 S 1 SGB VI bestimmt, dass eine über­führ­te Ren­te des Bei­tritts­ge­biets nach den Vor­schrif­ten des SGB VI (also auf Grund­la­ge der voll­stän­di­gen Ver­si­che­rungs­bio­gra­fie) neu zu berech­nen ist. Nach S 2 die­ser Vor­schrift 9 ist für die Zeit ab 1.01.1992 zusätz­lich eine Ver­gleichs­ren­te (nach Maß­ga­be des Abs 3 unter Zugrun­de­le­gung nur eines 20-Jah­res-Zeit­raums) zu ermit­teln; die höhe­re der bei­den Ren­ten ist gemäß S 3 zu leis­ten. § 307b Abs 4 und 5 SGB VI sehen zur Fest­stel­lung der Ren­ten­hö­he für zusatz- oder son­der­ver­sorg­te Bestands­rent­ner noch die Ermitt­lung von zwei wei­te­ren Ver­gleichs­wer­ten vor, näm­lich den sog „wei­ter­zu­zah­len­den Betrag” und den durch den Eini­gungs­ver­trag „besitz­ge­schütz­ten Zahl­be­trag” 10; die­se sind jedoch nicht Gegen­stand des vor­lie­gen­den Rechts­streits.

Die Ein­zel­hei­ten der Ermitt­lung der Ver­gleichs­ren­te erge­ben sich aus § 307b Abs 3 SGB VI. Danach sind die für den Monats­be­trag der Ver­gleichs­ren­te maß­geb­li­chen per­sön­li­chen EP (Ost) ent­spre­chend der Hand­ha­bung in der DDR nur unter Zugrun­de­le­gung der letz­ten 20 Kalen­der­jah­re der Erwerbs­tä­tig­keit zu ermit­teln. Die per­sön­li­chen „Ver­gleichs-EP” (Ost) wer­den berech­net, indem die Anzahl der bei der Ren­ten­neu­be­rech­nung (nach § 307b Abs 1 S 1 SGB VI) berück­sich­tig­ten Kalen­der­mo­na­te mit ren­ten­recht­li­chen Zei­ten mit den durch­schnitt­li­chen EP pro Monat – höchs­tens jedoch mit dem Wert 0,15 – ver­viel­fäl­tigt wird (§ 307b Abs 3 Nr 1 S 1 SGB VI). Die durch­schnitt­li­chen EP pro Monat erge­ben sich wie­der­um dadurch, dass auf der Grund­la­ge der letz­ten 20 Kalen­der­jah­re vor dem Ende der letz­ten ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Beschäf­ti­gung oder Tätig­keit „die Sum­me der Arbeits­ent­gel­te oder Arbeits­ein­kom­men”, ver­viel­fäl­tigt mit 240 und geteilt durch die Anzahl der dabei berück­sich­tig­ten Kalen­der­mo­na­te mit Pflicht­bei­trä­gen für eine ver­si­cher­te Beschäf­ti­gung oder Tätig­keit, durch das Gesamt­durch­schnitts­ein­kom­men aus der Anla­ge 12 und sodann durch 12 geteilt wird (§ 307b Abs 3 Nr 3 S 1 SGB VI). Dabei sind Arbeits­ent­gel­te oder Arbeits­ein­kom­men für Zei­ten vor dem 1.03.1971 höchs­tens bis 600 Mark je beleg­tem Kalen­der­mo­nat zu berück­sich­ti­gen (Nr 3 S 2 aaO); für Zei­ten vor 1946 haben sie für die Ermitt­lung der durch­schnitt­li­chen EP pro Monat gänz­lich außer Acht zu blei­ben (Nr 3 S 3 aaO).

Im vor­lie­gen­den Fall ent­sprach die vom Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­ger vor­ge­nom­me­ne Berech­nung der Ver­gleichs­ren­te die­sen Vor­ga­ben inso­weit nicht, als sie bei der Bestim­mung der „durch­schnitt­li­chen EP pro Monat” (§ 307b Abs 3 Nr 3 SGB VI) die vom vor­ma­li­gen Klä­ger im Zeit­raum vom 01.12.1978 bis zum 31.12.1989 neben der Über­gangs­ren­te als „Hin­zu­ver­dienst” erziel­ten Arbeits­ent­gel­te ledig­lich bis zur Höhe von 600 Mark pro Monat berück­sich­tigt hat. Die­se Ent­gelt­be­gren­zung im Rah­men der Ver­gleichs­ren­ten­be­rech­nung ver­letzt Bun­des­recht. Das folgt zwar nicht unmit­tel­bar aus dem Wort­laut der genann­ten Vor­schrift, ergibt sich aber unter Berück­sich­ti­gung ihrer Ent­ste­hungs­ge­schich­te sowie ihres Sinns und Zwecks.

Dem Wort­laut des § 307b Abs 3 Nr 3 S 1 SGB VI lässt sich hier­zu kei­ne ein­deu­ti­ge Aus­sa­ge ent­neh­men. Die­ser bezieht sich auf „die Sum­me der Arbeits­ent­gel­te oder Arbeits­ein­kom­men”, die von dem Bestands­rent­ner in den letz­ten 20 Kalen­der­jah­ren vor dem Ende der letz­ten ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Beschäf­ti­gung oder Tätig­keit erzielt wur­den, ohne die genann­ten Begrif­fe näher zu defi­nie­ren. Dass – wie LSG und SG es ange­nom­men haben – inso­weit stets die tat­säch­lich erziel­ten Arbeits­ent­gel­te ohne Rück­sicht dar­auf her­an­zu­zie­hen sind, ob die­se in einem Sys­tem der Alters­si­che­rung ver­si­chert waren oder nicht, lässt sich dem Wort­laut der Vor­schrift nicht ent­neh­men. Im Gegen­teil weist die Her­an­zie­hung der in den letz­ten 20 Kalen­der­jah­ren vor Been­di­gung der letz­ten „ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen” Beschäf­ti­gung oder Tätig­keit erziel­ten Arbeits­ent­gel­te bzw Arbeits­ein­kom­men dar­auf hin, dass dem Umstand der Ver­si­che­rungs­pflicht bei die­ser Rege­lung durch­aus eine gewis­se Bedeu­tung zukommt. Das zeigt auch die spe­zi­el­le Vor­schrift in § 307b Abs 3 Nr 3 S 2 SGB VI zur Begren­zung der vor dem 1.03.1971 erziel­ten Arbeits­ent­gel­te und Arbeits­ein­kom­men auf den in der Sozi­al­pflicht­ver­si­che­rung der DDR bis dahin maxi­mal ver­si­cher­ba­ren Betrag von 600 Mark pro Monat. Im Umkehr­schluss hier­aus ergibt sich ledig­lich, dass für Zeit­räu­me ab 1.03.1971 die Gren­ze von 600 Mark nicht mehr gene­rell maß­geb­lich ist; dass von da an kei­ner­lei Ein­gren­zung der Ent­gel­te mehr erfol­gen dür­fe, folgt dar­aus jedoch nicht. Letzt­lich geht aber auch das Beru­fungs­ge­richt davon aus, dass bei der Ver­gleichs­be­rech­nung jeden­falls eine Begren­zung auf Ent­gel­te iS von § 256a SGB VI zu erfol­gen habe, mit­hin der Wort­laut von § 307 Abs 3 Nr 3 S 1 SGB VI einer Begren­zung der berück­sich­ti­gungs­fä­hi­gen Arbeits­ent­gel­te oder Arbeits­ein­kom­men für Zei­ten ab 1.03.1971 nicht ent­ge­gen­ste­he.

Jedoch lässt die Ent­ste­hungs­ge­schich­te der Vor­schrift deut­lich erken­nen, dass als „Arbeits­ent­gel­te oder Arbeits­ein­kom­men” iS von § 307b Abs 3 Nr 3 S 1 SGB VI grund­sätz­lich die­sel­ben Beträ­ge zugrun­de zu legen sind, die bereits bei der Berech­nung der Ren­te der zusatz- oder son­der­ver­sorg­ten Bestands­rent­ner gemäß § 307b Abs 1 S 1 iVm Abs 2 SGB VI zu berück­sich­ti­gen waren – also auch Über­ent­gel­te iS von § 256a Abs 3 SGB VI.

Der Gesetz­ge­ber des 2. AAÜG-ÄndG hat die heu­te gel­ten­de Fas­sung des § 307b SGB VI aus­drück­lich „in Umset­zung der Urtei­le des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts vom 28.04.1999 11 und des Bun­des­so­zi­al­ge­richts vom 03.08.1999 12″ geschaf­fen 13. Ihm war dar­an gele­gen, die „Vor­ga­ben der Gerich­te für eine ver­fas­sungs­kon­for­me Rege­lung der Über­füh­rung von Ansprü­chen und Anwart­schaf­ten aus den Zusatz- und Son­der­ver­sor­gungs­sys­te­men der ehe­ma­li­gen DDR” zu über­neh­men, weil die­se „in einem aus­ge­spro­chen kon­tro­vers dis­ku­tier­ten Bereich des deut­schen Eini­gungs­pro­zes­ses die not­wen­di­ge Klä­rung her­bei­ge­führt und damit zum Rechts­frie­den bei­getra­gen” haben 14. „Zur Ver­mei­dung erneu­ter ideo­lo­gisch geführ­ter Dis­kus­sio­nen” soll­te grund­sätz­lich nicht über die Vor­ga­ben des BVerfG hin­aus­ge­gan­gen wer­den. Die Neu­be­rech­nung von Bestands­ren­ten nach § 307b SGB VI soll­te in die­sem Rah­men „ent­spre­chend den Vor­ga­ben des BSG 12″ im Wege der Ver­gleichs­be­rech­nung vor­ge­nom­men wer­den 15.

An ande­rer – the­ma­tisch ver­wand­ter – Stel­le war nach dem Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung aller­dings beab­sich­tigt, in Bezug auf die bis­he­ri­ge Recht­spre­chung eine „Klar­stel­lung” vor­zu­neh­men. Es soll­te § 6 AAÜG, der die Details der Über­füh­rung von Ansprü­chen aus den Zusatz- und Son­der­ver­sor­gungs­sys­te­men in die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung regelt, um einen Abs 10 ergänzt (Art 1 Nr 2 Buchst b des Ent­wurfs zum 2. AAÜG-ÄndG) und so ver­deut­licht wer­den, „dass als ren­ten­recht­lich berück­sich­ti­gungs­fä­hi­ges Arbeits­ent­gelt oder Arbeits­ein­kom­men das auch im bis­he­ri­gen Ver­sor­gungs­sys­tem ren­ten­wirk­sa­me Ent­gelt anzu­se­hen ist, also ein Ent­gelt, das sei­ner Art nach im bis­he­ri­gen Ver­sor­gungs­sys­tem ver­si­chert oder sei­ner Art nach ver­si­cher­bar war” 16. Zudem soll­te ver­hin­dert wer­den, dass im Rah­men der Über­lei­tung von Ansprü­chen und Anwart­schaf­ten aus den Zusatz- und Son­der­ver­sor­gungs­sys­te­men „ande­re Ent­gelt­be­stand­tei­le ren­ten­recht­lich berück­sich­tigt wer­den als nach § 256a des Sechs­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch ihrer Art nach ver­si­cher­ba­re Ent­gel­te”. Die Klar­stel­lung berück­sich­ti­ge, dass es unmög­lich sei, Arbeits­ent­gelt iS von §§ 14, 15 SGB IV fest­zu­stel­len; außer­dem ver­hin­de­re sie, dass Zusatz- oder Son­der­ver­sorg­te gegen­über Sozi­al- und FZR-Ver­si­cher­ten bes­ser gestellt wür­den. Wei­ter wird dort aus­ge­führt: „Die Ein­schrän­kung auf das im jewei­li­gen Ver­sor­gungs­sys­tem ren­ten­wirk­sa­me Ent­gelt führt damit zu einer ein­heit­li­chen Ver­fah­rens­wei­se bei allen Siche­rungs­sys­te­men des Bei­tritts­ge­bie­tes und berück­sich­tigt die Beson­der­hei­ten der unter­schied­li­chen Bei­trags­zah­lung in den Sys­te­men. Ohne die­se auf die Beson­der­hei­ten der Siche­rungs­sys­te­me des Bei­tritts­ge­bie­tes abge­stell­te Defi­ni­ti­on der Begrif­fe Arbeits­ent­gelt und Arbeits­ein­kom­men wären zudem der Ver­gleichs­be­rech­nung nach § 307b Abs. 1 und 2 des Sechs­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch zwei unter­schied­li­che Ent­gel­te zugrun­de zu legen 17″.

Die von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­schla­ge­ne Rege­lung in § 6 Abs 10 AAÜG wur­de aller­dings nicht Gesetz, weil der Aus­schuss für Arbeit und Sozi­al­ord­nung die­se Klar­stel­lung ange­sichts der Recht­spre­chung, die Beson­der­hei­ten der Rege­lun­gen des Bei­tritts­ge­biets bei der Bestim­mung von Arbeits­ent­gelt und Arbeits­ein­kom­men beach­te, für ent­behr­lich hielt 18. Gleich­wohl lässt die­ser Teil der Ent­ste­hungs­ge­schich­te des 2. AAÜG-ÄndG erken­nen, dass grund­sätz­lich nicht gewollt war, den ver­gleichs­wei­se durch­zu­füh­ren­den Ren­ten­be­rech­nun­gen einer­seits nach § 307b Abs 1 S 1 iVm Abs 2 SGB VI und ande­rer­seits nach § 307b Abs 1 S 2 iVm Abs 3 SGB VI „zwei unter­schied­li­che Ent­gel­te zugrun­de zu legen”.

Außer­dem macht die Geset­zes­be­grün­dung der Bun­des­re­gie­rung, auf die inso­weit auch der Aus­schuss für Arbeit und Sozi­al­ord­nung ver­wie­sen hat 19, deut­lich, dass mit der Rege­lung in § 307b Abs 3 SGB VI idF des 2. AAÜG-ÄndG die „Vor­ga­ben” aus der Ent­schei­dung des BSG vom 03.08.1999 20 umge­setzt wer­den soll­ten. Der 4. Senat des BSG hat­te in jener Ent­schei­dung zum einen aus­ge­führt, dass in die Ren­ten­wert­ermitt­lung nach § 307b Abs 1 SGB VI „sämt­li­che vom Ver­si­cher­ten wäh­rend sei­nes gesam­ten (ver­si­cher­ten) Berufs­le­bens im Bei­tritts­ge­biet wäh­rend der gleich­ge­stell­ten Pflicht­bei­trags­zei­ten erziel­ten … Arbeits­ein­kom­men und Arbeits­ent­gel­te als bis zur all­ge­mei­nen Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze ver­si­chert ein­zu­stel­len” sind 21. Inso­weit wür­den die all­ge­mei­nen, auch für Ren­ten­neu­zu­gän­ge gel­ten­den Regeln in den §§ 248 ff SGB VI durch die Spe­zi­al­re­ge­lun­gen für ehe­mals Zusatz- oder Son­der­ver­sor­gungs­be­rech­tig­te nur für die Aner­ken­nung und Bewer­tung sol­cher Zei­ten ver­drängt, die nach § 5 AAÜG als Pflicht­bei­trags­zei­ten iS des SGB VI gäl­ten 22, wäh­rend es hin­sicht­lich der sons­ti­gen Zei­ten außer­halb der Zusatz- oder Son­der­ver­sor­gungs­sys­te­me bei den all­ge­mei­nen Rege­lun­gen der §§ 248 ff SGB VI ver­blei­be. Für die Durch­füh­rung der Ver­gleichs­be­rech­nung müs­se der Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­ger für den 20-Jah­res-Zeit­raum „den Durch­schnitt der 23 Ent­gelt­punk­te aus den kalen­der­jähr­lich in die­sem Zeit­raum wirk­lich erziel­ten Ent­gelt­punk­ten aus­rech­nen” 24. Hier­bei sei es unzu­läs­sig, sämt­li­che erziel­ten Arbeits­ent­gel­te und ‑ein­kom­men undif­fe­ren­ziert ohne Rück­sicht auf Ver­si­che­rungs- oder Bei­trags­be­mes­sungs­gren­zen für den gesam­ten 20-Jah­res-Zeit­raum zu addie­ren und anschlie­ßend dem Durch­schnitts­ver­dienst aller Ver­si­cher­ten in einem ent­spre­chen­den 20-Jah­res-Zeit­raum gegen­über­zu­stel­len; eine „Über­tra­gung” nicht ver­si­cher­ter Ver­diens­te in ein­zel­nen Kalen­der­jah­ren auf ande­re Kalen­der­jah­re sei sowohl bei der Ren­ten­be­rech­nung auf der Grund­la­ge des gesam­ten Erwerbs­le­bens als auch bei der­je­ni­gen nach Maß­ga­be der letz­ten 20 Jah­re vor Ren­ten­be­ginn nicht statt­haft 25. Letzt­lich sei die Sum­me der in der gesam­ten Ver­si­che­rungs­bio­gra­fie indi­vi­du­ell erwor­be­nen EP der­je­ni­gen Sum­me gegen­über­zu­stel­len, die sich erge­be, wenn der Durch­schnitts­wert der kalen­der­jähr­lich in den letz­ten 20 Jah­ren der Ver­si­che­rungs­bio­gra­fie vor Ren­ten­be­ginn erziel­ten EP auf alle ren­ten­recht­li­chen Zei­ten über­tra­gen und unter Ein­be­zie­hung die­ser Wer­te die Sum­me der EP ermit­telt und in die Ren­ten­for­mel (§ 64 SGB VI) ein­ge­stellt wer­de 26.

Aus die­sen „Vor­ga­ben” des Bun­des­so­zi­al­ge­richts ergibt sich hin­rei­chend klar, dass

  1. auch bei der Ver­gleichs­ren­ten­be­rech­nung die Arbeits­ent­gel­te oder Arbeits­ein­kom­men von „Nicht-Sys­tem-Zei­ten” kalen­der­jähr­lich nur bis zur Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze ent­spre­chend der Anla­ge 3 zum AAÜG zu berück­sich­ti­gen sind. Zudem wird deut­lich, dass
  2. für die Ermitt­lung der Ver­gleichs­ren­te auf der Grund­la­ge des 20-Jah­res-Zeit­raums grund­sätz­lich kei­ne ande­ren EP zugrun­de zu legen sind als die­je­ni­gen, die für den betref­fen­den Zeit­raum bei der Berech­nung der Ren­te nach Maß­ga­be der gesam­ten Ver­si­che­rungs­bio­gra­fie ermit­telt wur­den.

Das hat zur Fol­ge, dass nach dem vom 4. Senat des BSG ent­wi­ckel­ten und vom Gesetz­ge­ber in § 307b SGB VI idF des 2. AAÜG-ÄndG im Wesent­li­chen über­nom­me­nen Kon­zept der Ver­gleichs­ren­ten­be­rech­nung in bei­den Berech­nun­gen grund­sätz­lich auch jeweils für den­sel­ben Zeit­raum Arbeits­ent­gel­te oder Arbeits­ein­kom­men in der­sel­ben Höhe zugrun­de zu legen sind, sofern Abwei­chen­des nicht aus­drück­lich bestimmt ist. Für unter­schied­li­che Ent­gel­t­ab­gren­zun­gen in den Ren­ten­be­rech­nun­gen nach § 307b Abs 1 S 1 SGB VI einer­seits und nach § 307b Abs 1 S 2 iVm Abs 3 SGB VI ande­rer­seits ist danach für Zeit­räu­me ab 1. März 1971 (dh außer­halb der Son­der­re­ge­lun­gen in § 307b Abs 3 Nr 3 S 2 und 3 SGB VI) kein Raum.

Dass der Gesetz­ge­ber auf der Grund­la­ge des Kon­zepts des 4. Senats des BSG zur Ver­gleichs­ren­ten­be­rech­nung für bei­de Berech­nun­gen im Grund­satz die­sel­be Ent­gel­t­ab­gren­zung ange­wandt wis­sen will, ergibt sich nicht zuletzt auch dar­aus, dass er im Ein­lei­tungs­satz von § 307b Abs 3 SGB VI die Ermitt­lung der EP für die Ver­gleichs­ren­te „auf­grund der vor­han­de­nen Daten des bereits geklär­ten oder noch zu klä­ren­den Ver­si­che­rungs­ver­laufs” ange­ord­net hat. Das soll­te gewähr­leis­ten, dass die Ver­gleichs­be­rech­nung „ohne Ein­schal­tung der Sach­be­ar­bei­tung” grund­sätz­lich in maschi­nel­ler Ver­ar­bei­tung ohne auf­wän­di­ge Ver­wal­tungs­ar­bei­ten zeit­nah erfol­gen kann 27. Auch dies zeigt, dass im Grund­satz eine Zugrun­de­le­gung unter­schied­li­cher Ent­gel­te bei den bei­den Ren­ten­be­rech­nun­gen nach § 307b SGB VI nicht gewollt war 28.

Letzt­lich ist auch aus dem Sinn und Zweck der in § 307b Abs 1 S 2 SGB VI ange­ord­ne­ten Ver­gleichs­ren­ten­be­rech­nung abzu­lei­ten, dass bei bei­den Berech­nun­gen für den­sel­ben Zeit­raum grund­sätz­lich jeweils die­sel­ben Arbeits­ent­gel­te oder Arbeits­ein­kom­men zugrun­de zu legen sind. Die Neu­ge­stal­tung des § 307b SGB VI durch das 2. AAÜG-ÄndG bezweck­te eine ver­fas­sungs­ge­mä­ße Aus­ge­stal­tung der Ren­ten­über­lei­tung nach Maß­ga­be des Urteils des BVerfG vom 28.04.1999 1. Das BVerfG hat­te in jener Ent­schei­dung die ursprüng­li­che Fas­sung der Vor­schrift nur inso­weit als mit Art 3 Abs 1 GG unver­ein­bar bean­stan­det, als den zusatz- und son­der­ver­sorg­ten Bestands­rent­nern bei der Neu­be­rech­nung ihrer Ren­ten­an­sprü­che nach dem SGB VI die den sons­ti­gen Bestands­rent­nern aus dem Bei­tritts­ge­biet in § 307a Abs 2 SGB VI gewähr­te Ver­güns­ti­gung einer Ren­ten­be­rech­nung nur auf der Grund­la­ge der im letz­ten 20-Jah­res-Zeit­raum des Erwerbs­le­bens erziel­ten – typi­scher­wei­se höhe­ren – Arbeits­ent­gel­te ver­sagt wor­den war 29. Mit der Neu­fas­sung des § 307b SGB VI soll­te ledig­lich die­ser Ver­fas­sungs­ver­stoß besei­tigt und den zusatz- und son­der­ver­sorg­ten Bestands­rent­nern – ent­spre­chend dem vom 04. Senat des BSG ent­wi­ckel­ten Ver­gleichs­ren­ten­kon­zept – auch eine Ren­ten­be­rech­nung unter Berück­sich­ti­gung und Hoch­rech­nung nur der Arbeits­ent­gel­te der letz­ten 20 Jah­re des Erwerbs­le­bens ermög­licht wer­den. Nur inso­weit erfolg­te eine „Anleh­nung an § 307a SGB VI30, wäh­rend das BVerfG „ersicht­lich nicht auf die nach § 307a Abs 2 S 1 Nr 1 und 2 SGB VI zugrun­de zu legen­den Ver­diens­te abge­stellt” hat 31.

Mit­hin ist im Rah­men der Ver­gleichs­be­rech­nung nach § 307b SGB VI für die Ermitt­lung der EP nur ein Aus­schnitt der ansons­ten unver­än­dert blei­ben­den Ver­si­che­rungs­bio­gra­fie her­an­zu­zie­hen; die Zugrun­de­le­gung auch unter­schied­li­cher Arbeits­ent­gel­te oder Arbeits­ein­kom­men gebie­tet die Vor­schrift – abge­se­hen von den Son­der­re­ge­lun­gen in § 307b Abs 3 Nr 3 S 2 und 3 SGB VI – dage­gen nicht 32.

Auf die­ser Grund­la­ge ist kein Raum für die von der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung prak­ti­zier­te lücken­fül­len­de Her­an­zie­hung der Berech­nungs­wei­se nach § 307a Abs 2 SGB VI im Rah­men der Ver­gleichs­ren­ten­be­rech­nung gemäß § 307b Abs 1 S 2 iVm Abs 3 SGB VI. Es fehlt bereits – wie oben näher dar­ge­stellt – an einer dem erkenn­ba­ren Wil­len des Gesetz­ge­bers zuwi­der­lau­fen­den Geset­zes­lü­cke als Vor­aus­set­zung eines jeden Ana­lo­gie­schlus­ses 33.

Die bis­he­ri­ge Recht­spre­chung des BSG steht der hier vom 13. Senat für zutref­fend erach­te­ten Aus­le­gung des § 307b Abs 3 Nr 3 SGB VI nicht ent­ge­gen. Soweit der 5. Senat des BSG im Urteil vom 06.11.1996 ent­schie­den hat, dass es nicht gegen den Gleich­heits­satz des Art 3 Abs 1 GG ver­sto­ße, wenn bei der Über­füh­rung von Ren­ten nicht zusatz- oder son­der­ver­sorg­ter Bestands­rent­ner in eine SGB VI-Ren­te gemäß § 307a SGB VI die Vor­schrift des § 256a Abs 3 SGB VI kei­ne Anwen­dung fin­de 34, wider­spricht das einer Anwen­dung des § 256a Abs 3 SGB VI im Rah­men der grund­le­gend anders aus­ge­stal­te­ten Umwer­tung von Ren­ten zusatz- oder son­der­ver­sorg­ter Bestands­rent­ner gemäß § 307b SGB VI von vorn­her­ein nicht. Für eine Anfra­ge beim 5. Senat gemäß § 41 Abs 3 SGG besteht daher kei­ne Ver­an­las­sung.

Nach alle­dem hat­te vor­lie­gend der Klä­ger – unab­hän­gig von der Fra­ge, ob der Klä­ger im streit­be­fan­ge­nen Zeit­raum als Leh­rer tätig war und die dabei erziel­ten (Über-)Entgelte mög­li­cher­wei­se bereits auf­grund Ein­be­zie­hung in das Zusatz­ver­sor­gungs­sys­tem der Päd­ago­gen (Nr 18 der Anla­ge 1 zum AAÜG) zu berück­sich­ti­gen sind – einen Anspruch dar­auf, dass bei der Berech­nung der durch­schnitt­li­chen EP pro Monat für die Ver­gleichs­ren­te (§ 307b Abs 3 Nr 3 S 1 SGB VI) auch die im Zeit­raum vom 01.12.1978 bis zum 31.12.1989 erziel­ten Arbeits­ent­gel­te berück­sich­tigt wer­den, soweit sie den Betrag von 600 Mark im Monat über­schrei­ten. Denn er erfüll­te die Vor­aus­set­zun­gen des § 256a Abs 3 S 1 Alt 2 SGB VI, weil er auf­grund der Vor­schrift in § 1 Abs 2 Buchst e FZR-VO 35 wegen sei­ner im Son­der­ver­sor­gungs­sys­tem der NVA erwor­be­nen Ver­sor­gungs­an­wart­schaf­ten in Bezug auf sei­nen Hin­zu­ver­dienst zur Über­gangs­ren­te von einer Bei­trags­zah­lung zur FZR aus­ge­schlos­sen war 36. Dabei sind auch die 1200 Mark monat­lich über­stei­gen­den Arbeits­ent­gel­te – gege­be­nen­falls begrenzt auf die all­ge­mei­ne Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze nach Anla­ge 3 zum AAÜG 37, soweit sie die­se über­stei­gen – zu berück­sich­ti­gen; denn ab 1.01.1978 war eine Bei­trags­zah­lung zur FZR unbe­grenzt mög­lich (§ 8 Abs 2 FZR-VO: Wahl­recht einer Bei­trags­ent­rich­tung nach dem tat­säch­li­chen Ein­kom­men oder nur nach dem Ein­kom­mens­teil zwi­schen 600 und 1200 Mark monat­lich 38). Einer Über­pri­vi­le­gie­rung der Bestands­rent­ner nach § 307b SGB VI auf­grund der Ver­gleichs­ren­ten­be­rech­nung hat der Gesetz­ge­ber durch die Rege­lung zur Begren­zung der anzu­rech­nen­den durch­schnitt­li­chen EP pro Monat auf maxi­mal 0,15, die auch im Fall des vor­ma­li­gen Klä­gers zum Tra­gen kommt, ent­ge­gen­ge­wirkt (§ 307b Abs 3 Nr 1 S 1 letz­ter Satz­teil SGB VI).

Bun­des­so­zi­al­ge­richt, Urteil vom 13. Juni 2013 – B 13 R 19/​10 R

  1. BVerfGE 100, 104 = SozR 3–2600 § 307b Nr 6[][]
  2. BSGE 84, 156 = SozR 3–2600 § 307b Nr 7[]
  3. BSGE aaO 173, unter 3.[]
  4. idF von Art 2 Nr 5 des 2. AAÜG-ÄndG, die hier gemäß Art 13 Abs 5 2. AAÜG-ÄndG rück­wir­kend ab 1.01.1992 anzu­wen­den ist[]
  5. BSG SozR 4–2600 § 307b Nr 5 RdNr 27 ff[]
  6. vgl BSG SozR 4–2600 § 307b Nr 9 RdNr 18 am Ende[]
  7. vgl BSG, Urteil vom 31.10.2012 – B 13 R 65/​11 R – RdNr 18, SozR 4–1500 § 163 Nr 6[]
  8. zur Unan­wend­bar­keit der ein­schrän­ken­den Rege­lun­gen des § 44 SGB X auf eine Bescheid­kor­rek­tur als Ergeb­nis eines Rechts­be­helfs­ver­fah­rens vgl Waschull in Diering/​Timme/​Waschull, SGB X, 3. Aufl 2011, § 44 RdNr 8; fer­ner Kopp/​Ramsauer, VwVfG, 13. Aufl 2012, § 48 RdNr 35[]
  9. idF des 2. AAÜG-ÄndG[]
  10. vgl zu den vier Ver­gleichs­wer­ten, deren höchs­ter von dem Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­ger als Ren­ten­zah­lung zu leis­ten ist: BSG SozR 3–2600 § 307b Nr 9 S 96 ff und BSG SozR 4–2600 § 307b Nr 6 RdNr 21[]
  11. BVerfGE 100, 104 ff.[]
  12. BSGE 84, 156 ff.[][]
  13. Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung zum 2. AAÜG-ÄndG, BT-Drucks 14/​5640 S 17 – zu Nr 5 , Abs 3[]
  14. BT-Drucks 14/​5640 S 13 – A. I. Abs 2[]
  15. BT-Drucks 14/​5640 S 13 – 2. Spal­te letz­ter Spie­gel­strich[]
  16. BT-Drucks 14/​5640 S 14 – zu Nr 2 , zu Buchst b[]
  17. vgl. BSG, Urteil vom 03.08.1999, BSGE 84, 156 ff.[]
  18. BT-Drucks 14/​6063 S 31 – zu Art 1[]
  19. vgl BT-Drucks 14/​6063 S 31 – Ein­lei­tung zu B. Beson­de­rer Teil[]
  20. BSGE 84, 156[]
  21. BSGE 84, 156, 173 = SozR 3–2600 § 307b Nr 7 S 65 f[]
  22. BSG, aaO S 177 bzw S 70[]
  23. indi­vi­du­ell fest­ge­stell­ten[]
  24. BSG aaO S 177 f bzw S 70 f[]
  25. BSG aaO S 178 bzw S 71[]
  26. BSG aaO S 179 bzw S 72[]
  27. BT-Drucks 14/​5640 S 17 – zu Nr 5 , Abs 3[]
  28. zur gewünsch­ten „ein­heit­li­chen Ver­fah­rens­wei­se” s auch noch­mals BT-Drucks 14/​5640 S 14 – zu Art 1, zu Nr 2 , zu Buchst b[]
  29. BVerfGE 100, 104, 134 ff = SozR 3–2600 § 307b Nr 6 S 44 f[]
  30. BT-Drucks 14/​5640 S 13 unter I. – letz­ter Spie­gel­strich[]
  31. so bereits BSG Urteil vom 31.03.2004 – B 4 RA 11/​03 R; die dage­gen erho­be­ne Ver­fas­sungs­be­schwer­de wur­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men: BVerfG. Kam­mer­be­schluss vom 08.09.2004 – 1 BvR 1632/​04; im wei­te­ren Kam­mer­be­schluss vom 03.09.2007 – 1 BvR 1935/​07, wird die­ses BSG-Urteil bestä­ti­gend in Bezug genom­men[]
  32. eben­so Diel in Hauck/​Noftz, SGB VI, K § 307b RdNr 38, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Juli 2005: Anwen­dung auch des § 256a Abs 3 SGB VI; für eine Anwen­dung des § 256a SGB VI auch Lösch­au in Lösch­au, SGB VI, Stand Janu­ar 2013, § 307b RdNr 39; Benk­ler ua, Komm GRV, § 307b SGB VI Anm 13.2, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung März 2007; Brach­mann in Jahn/​Jansen, SGB für die Pra­xis, Stand Sep­tem­ber 2012, § 307b SGB VI RdNr 27; ähn­lich auch Kreikebohm/​Kuszynski in Ruland/​Försterling, Gemein­schafts­Komm zum SGB VI, § 307b RdNr 51, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Janu­ar 2011[]
  33. vgl BSGE 109, 147 = SozR 4–3800 § 1 Nr 19, RdNr 39; BSG, Urteil vom 31.10.2012 – B 13 R 10/​12 R, RdNr 43, SozR 4–3250 § 49 Nr 2, jeweils mwN[]
  34. BSGE 79, 204, 206 = SozR 3–2600 § 307a Nr 4 S 20 f; fort­ge­führt vom 4. Senat in BSGE 82, 64, 70 ff = SozR 3–2600 § 307a Nr 11 S 67 ff[]
  35. idF vom 17.11.1977, GBl DDR I 395[]
  36. vgl Dan­kel­mann in juris-PK SGB VI, 2008, § 256a RdNr 194[]
  37. vgl BSGE 84, 156, 165 = SozR 3–2600 § 307b Nr 7 S 57 – Juris RdNr 31[]
  38. s hier­zu auch BSG Urteil vom 31.03.2004 – B 4 RA 11/​03 R[]