Neue Wege bei der Altersvorsorge

Im Ren­ten­al­ter sei­nen Lebens­stan­dard hal­ten zu kön­nen – das ist der Wunsch der meis­ten Bun­des­bür­ger. Doch so ein­fach, wie noch vor weni­gen Jahr­zehn­ten, ist die­ses Ziel in der heu­ti­gen Zeit nicht mehr zu erreichen.

Es ist inzwi­schen ein alter Hut, dass die im Alter zu erwar­ten­de Ren­te für die Erfül­lung der eige­nen Bedürf­nis­se nicht mehr aus­rei­chen wird. Es muss pri­vat Vor­sor­ge getrof­fen wer­den: Die Mög­lich­kei­ten sind auf die­sem Gebiet sehr viel­fäl­tig. Ange­fan­gen von pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­run­gen, Lebens­ver­si­che­run­gen bis hin zu Immo­bi­li­en­an­la­gen bleibt es jeder Per­son indi­vi­du­ell über­las­sen, auf wel­che Wei­se er für sein Ren­ten­al­ter Vor­sor­ge tref­fen möch­te. Ledig­lich das tra­di­tio­nel­le Spar­buch hat in Zei­ten von nega­ti­ven Zin­sen aus­ge­dient. Wer den­noch sein Geld für sich arbei­ten las­sen möch­te, der ver­sucht es mit Kapi­tal­an­la­gen. Abhän­gig von der Risi­ko­be­reit­schaft des Ein­zel­nen steigt die mög­li­che Gewinn­sum­me. Je risi­ko­freu­di­ger – des­to lukra­ti­ver kann eine Inves­ti­ti­on sein.

Wer das Risi­ko nicht scheut und neu­en Wegen in der Alter­vor­sor­ge offen gegen­über­steht, kann es auch mit Forex Han­del ver­su­chen. Unter Forex oder auch „For­eign Exchan­ge” ver­steht man den Aus­tausch von Wäh­rungs­paa­ren. Es fin­det ein Han­del mit Wäh­run­gen im Devi­sen­markt statt. Für den Forex Han­del gibt es kei­nen fes­ten, phy­si­schen Han­dels­platz wie die Bör­se in New York oder in Frank­furt. So exis­tie­ren auch kei­ne Öff­nungs­zei­ten. Aus die­sem Grund bezeich­net man den Forex Han­del auch als Inter­ban­ken­han­del. Zu jeder Tages­zeit, 24 Stun­den lang kann gehan­delt wer­den. Die­se Fle­xi­bi­li­tät macht es für die berufs­tä­ti­ge Per­son sehr inter­es­sant. Denn es kann vor oder nach der Arbeit – grund­sätz­lich dann, wenn man Zeit hat – gehan­delt werden.

Außer­dem ist beim Forex Han­del die gerin­ge Kom­mis­si­on oder der kom­plet­te Ver­zicht dar­auf für den Tra­der sehr attrak­tiv. Von eini­gen Aus­nah­men abge­se­hen, wer­den auch kei­ne Kon­to­füh­rungs­ge­büh­ren erho­ben. Wer in den Han­del ein­stei­gen möch­te, hat nicht so hohe Bar­rie­ren zu über­win­den: Für die Kon­to­ak­ti­vie­rung ist ledig­lich eine gerin­ge Erstein­zah­lung notwendig.

Mar­ken­zei­chen des Forex Han­dels ist der Hebel. So kann bei einem Hebel von z.B. 500 der Gewinn um das fünf­hun­dert­fa­che gestei­gert wer­den. Durch die Mög­lich­keit die­ser enor­men Gewin­ne zieht der Han­del natür­lich sei­ne Kun­den an. Doch soll­te man kei­nes­falls ver­ges­sen, dass im Fal­le eines Ver­lus­tes die mög­li­che Ver­lustra­de dann eben­falls z.B. um den Fak­tor 500 mul­ti­pli­ziert wird. Mit Hil­fe eines hohen Hebels ist auch ein Tra­der mit gerin­gen Geld­sum­men in der Lage hohe Volu­men zu han­del­nund davon zu profitieren.

Doch soll­te man kei­nes­wegs dabei außer Acht las­sen, dass der Han­del mit Devi­sen mit einem enor­men Risi­ko ver­bun­den ist und mög­li­cher­wei­se nicht für jeden geeig­net ist. Denn es kann zu Ver­lus­ten kom­men, die der gesam­ten Inves­ti­ti­on ent­spre­chen. Daher soll­te man kei­ne Gel­der ein­set­zen, deren Ver­lust im schlimms­ten Fall nicht ver­kraf­tet wer­den kann.