Investitionen für das hohe Alter

Schon heu­te machen sich vie­le jun­ge Män­ner und Frau­en Gedan­ken über ihre Ren­te. In Zei­ten, wo die Ren­te alles ande­re als sicher erscheint, müs­sen Alter­na­ti­ven gefun­den wer­den. Das ist umso wich­ti­ger, denn das The­ma Alters­ar­mut betrifft eine immer grö­ße­re Zahl von Senio­ren. Mit einer guten Ren­te kann der Lebens­abend ange­nehm ver­bracht wer­den. Wer in jun­gen Jah­ren klug inves­tiert, braucht sich spä­ter kei­ne Gedan­ken ums Geld zu machen. Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten, zusätz­li­che Absi­che­run­gen fürs Alter abzu­schlie­ßen. Die­se kön­nen spä­ter Finan­zie­rungs­lü­cken stopfen.

Prak­tisch jede Per­son, die in ihrem Leben gear­bei­tet hat, hat einen Anspruch auf die Ren­te. Einen Anspruch auf Ren­te haben auch Men­schen, die Kin­der groß­ge­zo­gen haben. Ab einem bestimm­ten Alter gibt es einen Anspruch auf die Aus­zah­lung einer Ren­te. War das Min­dest­al­ter für die Ren­te bis 2012 noch 65, steigt es seit­dem schritt­wei­se bis 67 an. Das hängt mit der durch­schnitt­li­chen Lebens­er­war­tung zusam­men, die auch ste­tig steigt. Damit die jün­ge­re Genera­ti­on nicht deut­lich mehr Ren­ten­bei­trä­ge zah­len muss, ist es not­wen­dig, dass das Ren­ten­ein­tritts­al­ter steigt. Es gibt auch die Mög­lich­keit, vor­zei­tig in die Ren­te zu gehen. Das kann der Fall sein, wenn man auf­grund von einer Krank­heit nicht mehr in der Lage ist zu arbei­ten. Nach Errei­chen des Ren­ten­al­ters ent­schei­den sich trotz­dem immer mehr Rent­ner dafür, noch ein paar Stun­den in der Woche zu arbei­ten. Der spä­te­re Ren­ten­an­spruch steigt dabei für jeden Monat, der zusätz­lich gear­bei­tet wird, um 0,5%. Senio­ren haben dar­über hin­aus auch die Mög­lich­keit, sich ehren­amt­lich zu enga­gie­ren. Nor­ma­ler­wei­se wird die­se Art von Arbeit nicht bezahlt. Man­che Ver­ei­ne und Ein­rich­tun­gen zah­len ihren ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­tern jedoch eine klei­ne Auf­wands­ent­schä­di­gung. Rent­ner, die einem Ehren­amt nach­ge­hen, haben einen Frei­be­trag von 60 Euro im Monat. Das sind im Jahr also 720 Euro, die zusätz­lich zur Ren­te durch die Aus­übung eines Ehren­am­tes ver­dient wer­den können.

In Kryptowährung investieren

Wer abseits der tra­di­tio­nel­len Ren­te ger­ne etwas Geld für spä­ter inves­tie­ren möch­te, kauft mit sei­nem Geld meis­tens Akti­en oder Immo­bi­li­en. Seit 2009 gibt es aller­dings auch noch eine ande­re Mög­lich­keit, sein Geld anzu­le­gen: Kryp­to­wäh­rung. Seit der Ein­füh­rung der ver­schie­de­nen Kryp­to­wäh­run­gen haben Anle­ger eine neue Alter­na­ti­ve, Geld für das hohe Alter zu inves­tie­ren. In wel­che Kryp­to­wäh­rung inves­tie­ren sinn­voll ist, ist von eini­gen Fak­to­ren abhän­gig. Die ver­mut­lich bekann­tes­te Kryp­to­wäh­rung heißt Bit­coin. Der Wert eines Bit­coins ist in den letz­ten Jah­ren gro­ßen Schwan­kun­gen aus­ge­setzt gewe­sen. Anle­ger konn­ten zwar gro­ße Gewin­ne ein­fah­ren, gleich­zei­tig ist der Wert der Kryp­to­wäh­rung zwi­schen­durch auch wie­der gesun­ken. Eine Inves­ti­ti­on in Kryp­to­wäh­rung kann sehr loh­nend sein, ist jedoch immer auch mit einem gewis­sen Risi­ko verbunden.

Immo­bi­li­en sind weni­ger von Preis­schwan­kun­gen betrof­fen. Ein eige­nes Haus oder eine Eigen­tums­woh­nung kann sei­ne gute Mög­lich­keit sein, sich für das Alter abzu­si­chern. Eine der Haupt­vor­tei­le für Eigen­tums­be­sit­zer liegt dar­in, dass man in der eige­nen Woh­nung oder im eige­nen Haus kei­ne Mie­te zah­len muss. Wer nicht selbst dort wohnt, kann das Haus oder die Woh­nung auch ver­mie­ten. Dadurch kann neben der Ren­te eine zusätz­li­che Ein­nah­me­quel­le gesi­chert wer­den. Eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung ist es aller­dings, dass man nicht zu spät mit dem Bau eines Hau­ses anfängt. Ansons­ten hat man im hohen Alter noch Schul­den und die Vor­tei­le eines eige­nen Hau­ses oder einer eige­nen Woh­nung kön­nen nicht genos­sen werden.

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