Gibt es einen Kredit für Rentner? – Diese Fakten sollten Ruheständler bei ihrer Finanzplanung berücksichtigen!

Auch im Ruhe­stand kön­nen unvor­her­seh­ba­re Kos­ten die finan­zi­el­le Pla­nung aus dem Gleich­ge­wicht brin­gen. Bei der Sanie­rung von Woh­nung oder Haus steht Rent­nern eben­so wie beim Kauf des benö­tig­ten Autos meist ein deut­lich gerin­ge­res Bud­get zur Ver­fü­gung als Arbeitnehmern.

Kreditbedarf von Senioren steigt

Wer über 65 Jah­re alt ist und einen Kre­dit auf­neh­men möch­te macht häu­fig die Erfah­rung, dass der Kre­dit­an­trag von der Bank abge­lehnt wird. Die Aus­sicht auf die Bewil­li­gung eines Dar­lehns sinkt mit dem Alter. Für die Genera­ti­on 60 Plus ist es kaum mög­lich, den Kauf neu­er Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de, Heim­elek­tro­nik oder not­wen­di­ger Reno­vie­rungs­ar­bei­ten an Haus und Gar­ten mit einem Kre­dit zu finan­zie­ren. Durch die demo­gra­fi­sche Ver­än­de­rung wächst die Nach­fra­ge nach einem spe­zi­el­len Rent­ner­kre­dit. Bei der Kre­dit-Ableh­nung spielt das Alter des Kre­dit­neh­mers eine gro­ße Rol­le. Dabei haben über 75-jäh­ri­ge noch weni­ger Chan­cen auf die Geneh­mi­gung eines Dar­le­hens. Die stei­gen­de Alters­ar­mut droht in den nächs­ten Jah­ren zum Pro­blem zu wer­den. Durch den ste­tig wach­sen­den Steu­er­an­teil sin­ken die rea­len Bezü­ge für Neurent­ner dras­tisch. Außer­dem soll der Anteil der zu ver­steu­ern­den Ren­te bis 2020 jähr­lich um zwei Pro­zent auf 80 Pro­zent anstei­gen. Im glei­chen Zeit­raum wird mit einer Erhö­hung von Mie­ten- und Wohn­ne­ben­kos­ten um durch­schnitt­lich fünf Pro­zent gerech­net. Vie­le Pen­sio­nä­re fürch­ten sich des­halb vor Geld­sor­gen im Alter. Dabei gibt es zahl­rei­che Grün­de, war­um bei Rent­nern ein Finan­zie­rungs­be­darf besteht. 

Finanzielle Situation genau analysieren

Exper­ten emp­feh­len, die finan­zi­el­le Situa­ti­on genau zu ana­ly­sie­ren und bereits vor Ren­ten­be­ginn über geeig­ne­te Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten nach­zu­den­ken. Um einen mög­lichst güns­ti­gen Kre­dit mit nied­ri­gen Zin­sen zu fin­den, lohnt es sich, bei einem Ver­gleichs­por­tal wie Score Kom­pass die Kre­dit­an­ge­bo­te unter­schied­li­cher Ban­ken zu prü­fen und zu ver­glei­chen. Bei einer Kre­dit Sofort­aus­zah­lung steht die Kre­dit­sum­me rasch zur Ver­fü­gung. Ein geeig­ne­ter Sofort­kre­dit lässt sich mit Hil­fe des Kre­dit­rech­ners ein­fach fin­den und online abschlie­ßen. Not­wen­di­ge Repa­ra­tur­ar­bei­ten und grö­ße­re Geld­aus­ga­ben soll­ten mög­lichst bereits vor dem Ren­ten­ein­tritt abge­schlos­sen sein. Fach­leu­te emp­feh­len, bei der Kre­dit­auf­nah­me mög­lichst nied­ri­ge Lauf­zei­ten von höchs­tens drei Jah­ren zu wäh­len und die benö­tig­te Kre­dit­sum­me genau zu kal­ku­lie­ren. Ein posi­ti­ver Schufa-Ein­trag wirkt sich auch bei über 65-Jäh­ri­gen posi­tiv auf Bewil­li­gung, Boni­tät und Zin­sen aus. Für mehr Sicher­heit sorgt eine Rest­schuld­ver­si­che­rung, die sich in Ver­bin­dung mit dem Kre­dit abschlie­ßen lässt. Wohn­ei­gen­tum und ande­rer Immo­bi­li­en­be­sitz erhö­hen die Chan­cen auf einen posi­ti­ven Bescheid. Wenn ein Umzug in eine neue Miet­woh­nung ansteht, kann die Miet­kau­ti­on auch durch eine Miet­kau­ti­ons­bürg­schaft hin­ter­legt werden.